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Nach einem weiteren Aufstieg erreichen wir bald den Gasthof "Auerhahn" und Stützerbach mit den Häusern der Familien Glaser und
Gundelach, dem Endpunkt unserer 18 km langen Wanderung.
Mit dem Abriss des Stützerbacher Jagdschlosses, der Dianenburg, wegen Baufälligkeit 1749 war auch die herzögliche Unterkunft verschwunden. Carl Augusts Jagdgesellschaft kehrte
deshalb in den Häusern der wohlhabendsten Einwohnern ein. Eines davon war das des Kaufmanns Glaser. Tagebucheintragungen Goethes, wie "Wirtschaft
bei Glasern", "Glaser und leichtfertige Mädel", "morgens Possen getrieben, tagsüber Torheiten" weisen auf das heitere und ausgelassene
Treiben der Hofgesellschaft hin. Sie zeigen aber auch die dunklere Seite des großen deutschen Dichters. Berghauptmann von Trebra berichtet davon, wie die Gesellschaft "...es
auch an handgreiflicher Verspottung nicht fehlen ließ". Güter des Kaufmanns wurden vor die Tür getragen, viele den Berg hinuntergerollt.
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Goethe soll während einer Nachmittagsgesellschaft aus dem Ölgemälde des Hausherren das "breite, blonde, fade Gesicht"
ausgeschnitten und durch die Öffnung sein eigenes geschoben haben...
Auch im Haus des Glashüttenbesitzers Johann Daniel Gundelach (Bild) hat Goethe einige Male gewohnt. Eine
kleine Gedenkstätte zeigt Möbel und Einrichtungsgegenstände aus dieser Zeit. Im Erdgeschoss wird die Geschichte der Glasmacherei in Stützerbach dargestellt.
Hier endet der Goethewanderweg, der als Tagestour ziemlich anstrengend, aber auch in Teilstücken begehbar ist. Weiter Auskünfte erhalten Sie in der Ilmenau-Information. |
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