Schwalbenstein < Großer Herrmannstein > Goethehäuschen  
Unser Weg führt uns nun an der Waldgaststätte "Schöffenhaus" vorbei zum Emmastein. Der Fels fand wegen seiner geologischen Gestaltung und der ihn umgebenden Pflanzenwelt Goethes besondere Beachtung. Bergab geht es nun in Richtung Manebach. Wir verlassen den Hochwald und haben einen herrlichen Blick durch das Ilmtal zur Technischen Universität in Ilmenau. Das alte Kantorhaus diente Goethe oft als Wohnung. In dessen Garten zeichnete er im Sommer 1777 den Manebacher Grund. Vor uns liegt der wahrscheinlich anstrengendste Teil der Weges.
Wir überqueren die Bundesstraße 4 und wandern, erst auf einem steilen Pfad, dann auf einem langsam, aber stetig steigenden Waldweg zum Großen Herrmannstein. (Bild rechts)
Die an seinem Fuß liegende Höhle hat Goethe oft aufgesucht, um dort nach den Anstrengungen des Tages Ruhe und Zeit zum Schreiben und Zeichnen zu finden. 
Großer Hermannstein
Auch wenn er eine große Zuneigung zu Charlotte von Stein empfand und mit ihr am 6. August 1776 die Höhle aufsuchte, stammt die in den Fels gemeißelte aufgehende Sonne mit dem Buchstaben "S" nicht von Goethe selbst. Sie ist wohl das Werk vom etwas wirren Sohn des Bergrates Mahr.
 

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