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Ilmenauer
Wettersäule nicht einmalig |
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| Interessante Recherchen kommen vom Betreiber der Internetseite http://www.wettersaeulen-in-europa.de.
Beim Vergleich der Bauausführungen alter Wettersäulen stellte er
mehrere baugleiche Modelle fest. Mittlerweile konnten neben der
Ilmenauer Säule elf weitere Säulen festgestellt werden, die jetzt auch
auf einer Sonderseite
zu sehen sind. Nachforschungen führen zu einem
Fabrikanten aus Hamburg, der aus einer Gussform mehrere Säulen gefertigt haben
muss. |
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Heutige
Ansichten der Wettersäule
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Nicht viel erinnert an das prächtige Geschenk der Firma Alt,
Eberhart & Jäger an die Stadt, ein Schicksal, das die Ilmenauer
Säule mit vielen Wettersäulen leider teilen muss.
(zur Vergrößerung bitte auf die Bilder klicken) |
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Kaum
beachtet - die Giebelfiguren |
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| Man hat sich (zumindest als Ilmenauer) schon so an die Säule
gewöhnt, dass man den Blick für Details verloren hat. Im oberen
Bereich der Wettersäule findet man kleine Giebelfiguren, die
Himmelrichtungen und somit die Tageszeit symbolisieren. Der Hahn
symbolisiert den Morgen bzw. den Osten, der Bienenkorb die Mittagszeit
bzw. den Süden, die Fledermaus steht für den Abend bzw. den Westen und
die Eule ist das Symbol für die Nacht bzw. den Norden. Beabsichtigt
oder ein Fehler in der Aufstellung: an der Ilmenauer Säule zeigt z.B.
die Eule nach Süden, also um 180° gedreht.
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Die Wettersäule im Original |
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| Edel sah sie aus, die Ilmenauer Wettersäule, als sie am 17.08.1895
(oder 1896?) in
der Lindenstraße (vor der jetzigen Gaststätte "Zur alten
Milchbar") aufgestellt wurde. Ganz in schwarz und goldbronze
gehalten, entsprach die Säule voll dem Geschmack des ausgehenden 19.
Jahrhunderts. Und stolz war man in Ilmenau, dass kein anderer Thüringer
Kur- und Badeort ein solches Schmuckstück aufweisen konnte. Nicht
einmal Friedrichroda, das damalige Thüringer "Weltbad", hatte
seinen Gästen und Einwohnern diese Attraktion zu bieten. |
| Hersteller: |
Thüringische
Glasintrumentenfabrik Alt, Eberhardt & Jäger als Geschenk
für die Stadt Ilmenau |
| Standorte: |
Lindenstraße
Poststraße (vor der alten Post)
Tannenbrücke
Friedrich-Hofmann-Straße (Fußgängerzone, jetziger Standort) |
| Ausstattung: |
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| 1. Seite: |
Quecksilber-Thermometer
auf Porzellanplatten-Untergrund (Grade >0 in schwarzer
Schrift, Grade<0 in roter Schrift) |
| 2. Seite: |
Metall-Barometer
blaue Schrifttafel mit Informationen zur
Bevölkerungsentwicklung in Ilmenau seit Anfang des 19. Jh.,
Entwicklung des Fremdenverkehrs / Badeleben seit den 60er Jahren
des 19. Jh., Aufzählung der Besuchstage von Goethe in Ilmenau,
Nachbildung des Gedichtes "Über allen Gipfeln ist
Ruh"
Hygrometer
Maximal-Minimal-Thermometer |
| 3. Seite: |
Quecksilber-Barometer
(wahrscheinlich nur zur Kontrolle des Metall-Barometers) mit
Anzeige des Luftdrucks von 06:00 und 18:00 Uhr
zwei blaue Platten mit Angaben zu "Viertel-, Halb-,
Dreiviertel- und Ganztages-Fuß- sowie Wagen-Partien in unsere
Umgegend" auf 20 verschiedenen Wegtouren, inklusive
Höhenangaben |
| 4. Seite: |
Maximal-Minimal-Thermometer mit
Stahlmarke
blaue Tafel mit Beobachtungsnotizen über hiesige
Wetterverhältnisse, Flächenangaben der Stadt und des
Großherzogtums (Wald, Wiese, Wege...), Gründungstagen der
größten Badeanstalten der Stadt
zwei gelbe Gravurtafeln mit den beliebtesten
Ausflugszielen und einigen Wappen (Stadtwappen, Wappen Herzogtum
Sachsen-Weimar-Eisenach, Wappen des Henneberger Landes)
Normal-Thermometer in 1/5-Grad-Einteilung
Erdboden-Thermometer in 1/10-Grad-Einteilung, das die
Temperatur in 1,5 Meter Tiefe misst |
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