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Um das Jahr 1817 entstand in Sömmerda eine Firma, die
heute als Vorläufer der Fujitsu Siemens Computers GmbH gelten kann.
Friedrich Kronbiegel und Nicolaus Dreyse gründeten die "Dreyse & Kronbiegel - Metallwarenfabrik".
Hergestellt wurden hauptsächlich Knöpfe, Nägel und Fensterbeschläge. Als
Friedrich Kronbiegel 1820 starb und die Firma in einer Krise steckte,
kümmerte sich ein Freund Kronbiegels um die Witwe und heiratete sie - Carl
Collenbusch. Die Firma nannte sich jetzt "Dreyse & Collenbusch - Metallwarenfabrik".
Collenbuschs Kontakte zum Kriegsministerium veränderten das Profil der Firma.
Die Produktion wurde auf Zündhütchen für Perkussionsgewehre umgestellt, ab
1824 hieß das Unternehmen "Dreyse & Collenbusch - Zündhütchen- und Munitionsfabrik".
1834 trennten sich Dreyse und Collenbusch, nach Collenbuschs Tod im Jahr 1849
führten seine Söhne die Munitions-, Zündhütchen- und Nietenfabrik weiter.
Folgende Informationen stammen von Herbert Maak aus Berlin:
Ernst August Kronbiegel-Collenbusch wurde am 17.07.1819 in Erfurt geboren und starb am 25.11.1870 in
Weimar. Sein Vater Friedrich August Jacob Kronbiegel (14.07.1777 in Erfurt - 20.01.1820 in Erfurt) gründete um
1816/17 in Erfurt / Sömmerda mit dem Erfinder des Zündnadelgewehrs Nikolaus Dreyse aus Sömmerda eine Waffenfabrik. Da er frühzeitig starb
heirate die Witwe Juliane gebn. Schencke den Carl Friedrich Theodor Collenbusch (01.03.1794 in Kahla - 16.09.1849
in Sömmerda). Der erstgeborene Ernst führte mit seinen zwei Stiefgeschwistern
die Geschäfte des Vaters weiter ...
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