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Als Kurgast weilte Ernst Keil in den Jahren 1871-1873 in
Ilmenau. Im ersten Jahr noch mit seinem Sohn Alfred. Dieser war begeistert von
Ilmenau. Als Alfred kurz darauf auf einer Studienreise in Ägypten starb,
beschloss Ernst Keil, der Stadt jährlich am 12. Juni zum Gedenken an seinen
Sohn ein Geldgeschenk zu überreichen. Auch nach seinem Tod im Jahr 1878
wurden von seiner Witwe Geldbeträge gespendet. Fast 5.000 Mark kamen damals
der Armenkasse, dem Wiederaufbau des abgebrannten Goethehäuschen und der
Stadtverschönerung zu Gute.
Am 08.01.1876 wurde Ernst Keil Ilmenauer Ehrenbürger.
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