| Architektur |
Trotz des großen Stadtbrandes im Jahr 1752 und "versehentlichen" Abrissen in der Nachwendezeit
findet man noch einige architektonische Kleinode wie das barocke Marktensemble oder die Stadtkirche. Auf dem Friedhof kann man das
letzte klassizistische Gebäude der Stadt bewundern - die alte Trauerhalle. |
| Bernd Frankenberger... |
| ...ist der Mann, wenn es um Stadtgeschichte und Goethe geht. Besuchen Sie ihn doch mal in seinem
"Tannenlädchen" im Hotel "Tanne"! |
| Campen... |
...ist das ganze Jahr auf dem Platz im Meyersgrund (direkt an der B 4 zwischen Manebach und Stützerbach) möglich.
Tel.: (03 67 84) 5 06 36 |
| Edvard Munch, |
der bekannte norwegische Maler, weilte auch in Ilmenau. Ob er sich durch den Besuch in der Stadt zu seinem Gemälde
"Der Schrei" inspirieren ließ, bleibt dahingestellt... Sicher ist allerdings, dass er während seines Aufenthaltes in der
Umgebung mehrere bekannte Bilder schuf. |
| Feuer... |
| ...ist das zerstörerischste Element der Ilmenauer Stadtgeschichte. Der verheerendste Brand zerstörte am
03.11.1752 innerhalb von vier Stunden das Schloss, alle öffentlichen Gebäude sowie 284 Wohnhäuser. Nur das Forsthaus, das Zechenhaus,
die Münze und 11 Wohnhäuser am Stadtrand blieben verschont. Bei diesem Brand wurde alles vernichtet, was an Dokumentationen über
die Stadt vorhanden war. |
| Gabelbach |
Während Goethefreunde den Begriff mit dem Jagdhaus
verbinden, bekommen Motorsportfreunde feuchte Hände. Die
"Gabelbachrennen" von Ilmenau hinauf zum Auerhahn gehörten in den
20er und 30er Jahren zu den berühmtesten Bergrennen in Europa. mehr
dazu im Sportbereich... |
| Hotel "Tanne"... |
| ...ist ein geschichtsträchtiger Ort. In den 20er Jahren logierten hier Reichspräsident Friedrich Ebert und Reichsaußenminister Gustav
Stresemann. 1944, das Hotel fungierte mittlerweile als Kriegslazarett, kurierte sich hier Oberleutnant Franz-Josef
Strauß. |
| Ilmenau... |
| ...ist nicht einmalig. Südlich von Lüneburg befindet
sich die Samtgemeinde
Ilmenau, durch die der Fluss Ilmenau fließt. Dieser entspringt bei Uelzen
und fließt bei Winsen als Ilmenau-Kanal in die Elbe. Auch in Bayern findet
man, nur wenige km vom Freizeitland Geiselwind entfernt, ein Dörfchen mit
Namen Ilmenau
(PLZ 96160, Ortsteil von Geiselwind). |
| Jäcklein-Pils: |
Das von der Familie Jäcklein gebraute, traditionsreiche Bier war das einzige, das in Ilmenau gebraut wurde. Seit
dem 100jährigen Firmengeburtstag (Sommer 1997) wird es im
Lohnbrauverfahren nach altem Originalrezept von einer Thüringer Brauerei hergestellt und wieder in Ilmenau vertrieben.
Eine hervorragende Etikettensammlung älterer Thüringer Biere
(u.a. auch Jäcklein) finden Sie auf Wolfgang
Markerts Homepage. |
| Kfz-Kennzeichen: |
Um das
Kfz-Kennzeichen gab es nach der Verwaltungsreform heftigen Streit. Nachdem Ilmenau den sichergeglaubten Kreissitz an Arnstadt verloren hatte, sollten auch am Auto die Buchstaben
ARN pranken. Durch massive Proteste (auch von Nicht-Autofahrern), wurde das Kennzeichen IK
(Ilmkreis) durchgesetzt. |
| Markttage... |
...sind
Dienstag und Freitag. Natürlich auf dem Marktplatz. Feilgeboten wird Obst, Gemüse, Käse, Blumen, Fisch... |
| Rammstein |
| Für die Düster-Rocker war Ilmenau eine Station zum Welterfolg. Im Rahmen
eines vom bc-/BD-Clubs organisierten Open-Airs spielten sie hier am 28.05.1994 ihr
erstes Konzert. |
| Steve McQueen: |
| Ein Hauch von Hollywood wehte Anfang der 60er Jahre durch Ilmenau, als die Fahrer der Six Days,
des legendären Motorradrennens, die Stadt passierten. Einer von ihnen war der berühmte amerikanische Schauspieler. |
| Volksweisen: |
"In Ilmenau da ist der Himmel blau, da tanzt der Ziegenbock mit seiner Frau." ...na ja....
"In Ilmenau regnet's oder die Schranken sind unten." ...ersteres mag noch stimmen, aber nach Streckenstilllegungen sind die
Schranken nur noch sehr selten unten... |
| Xavier Naidoo, |
| Lichtgestalt und Messias des Deutsch-Pops, zog es vor seinem Konzert im
Erfurter Zoopark am 01.07.2000 kurz nach Ilmenau. Auf dem Kickelhahn fand er
Ruhe, Entspannung und Zeit für ein Gebet. |
| Ziegen: |
Vielleicht
so etwas wie die (heimlichen) Maskottchen von Ilmenau. Jedenfalls wurden sie Namensgeber des vor dem ehemaligen Hotel "Zum
Löwen" befindlichen Ziegenbrunnens, der auch obige Volksweise als Inschrift trägt. |