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Mit der Ausstellung führt die Stadt Ilmenau die im vergangenem Jahr
begonnene Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchgemeinde Ilmenau fort,
indem sowohl in der Kirche als auch in der Kleinen Galerie Arbeiten des
süddeutschen Malers Andreas Felger gezeigt werden.
Andreas
Felger wurde 1935 in Belsen am Fuße der Schwäbischen Alb geboren. Er
studierte von 1954-1959 an der Kunstakademie München. Schon 1959 begann er
seine selbständige Tätigkeit, zunächst als Designer, dann als Maler. Sein
weiteres Schaffen entwickelte sich aus einer sinnstiftenden Gotteserfahrung.
Studienreisen führten ihn in südliche Länder und nach Israel.
Das Studium an der Kunstakademie in München eröffnete Andres Felger
Zugänge zu einer Vielzahl malerischer Möglichkeiten. Seit Jahrzehnten
variiert er sie und entwickelte daraus seine unverwechselbare Sprache: die
Binnenstruktur einer aquarellierten Landschaft, die weiten Räume im
Holzschnitt, das verhalten bemalte Holz seiner großen Reliefarbeiten und die
Farbdurchdringungen der Bildwebereien. Seine Kunst ist verschlüsselt und
trägt doch bei zur Entzifferung der Urschrift der menschlichen Existenz. Das
weite Spektrum seines Schaffens korrespondiert mit einem Wissen um das
Fragmentarische menschlichen Tuns. Darin öffnen seine Bilder Zugänge zu
einer unsichtbaren Wirklichkeit, die ein altes Wort "Gnade" nennt.
Die Werke des Künstlers hängen in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen
und Sammlungen. Andreas Felger wird in Ilmenau durch die Präsenz Galerie
Hünfelden vertreten.
Die Ausstellung ist vom 30.09. - 08.11.02, Mo - Fr 15:00 - 18:00
Uhr geöffnet.
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